Ich war ein Nintendo-Kind, nannte ein Super Nintendo und einen Game Boy mein Eigen und hätte diese Konsolen mit kindlicher Naivität jederzeit fanatisch gegen ihre Konkurrenzprodukte verteidigt. Leider entgingen mir so diverse Spiele, die heute zu Recht zu den Klassikern der 16-bit-Ära zählen. ToeJam & Earl für das Mega Drive ist eine dieser verpassten Perlen.
Cellbound
Zombie-Apokalypse mal anders. In Cellbound ist der Spieler bewusst kein weiterer Revolverheld, der mit Schrotgewehr und Flammenwerfer unzählige Untote im virtuellen Raum zurücklässt. Der stille Protagonist des Spiels ist stattdessen ein Antikörper, der das Zombie-Virus im menschlichen Körper aufhalten soll.
Plight of the Penguins
Pinguine können weder fliegen noch besonders gut springen. Da ist es praktisch, dass einige von ihnen erstens unsterblich sind und zweitens einen unbegrenzten Vorrat an Granaten mit sich herumtragen, mit dem sie sich immer von überall wegsprengen können. Solche Pinguine kennen nur eine Gefahr: aus dem Bildschirm herausfallen. Plight of the Penguins.
Schöne helle Spiele
Mit Helligkeitsreglern in Videospielen verbindet mich eine gewisse Hassliebe. Ich sehe gern, was ich mache und ich halte es für vermessen, zu glauben, Spiele seien nur dann atmosphärisch, wenn sie dunkel sind. Deshalb neige ich dazu, Spiele heller zu stellen als vorgesehen. Das wiederum lässt mich zweifeln, ob ich überhaupt noch fair spiele. Ist hellerstellen wie cheaten? Egal. Ich mag nun mal helle Spiele.
Pogo Kitty Adventure
Nur gänzlich herzlose Menschen könnten einer Katze auf einem Pogostab widerstehen. Beim Indie-Titel Pogo Kitty Adventure von Julius Riecke könnte eine gewisse Gefühlskälte allerdings von Vorteil sein. Das Springspiel ist nämlich verflucht knifflig.