Review: Kentucky Route Zero, Act I (PC, Linux, Mac)

Kickstarter ist voll von überambitionierten Mammut-Projekten. Kentucky Route Zero gehört nicht dazu. Das Indie-Point’n’Click-Adventure von Cardbord Games (Jake Elliot und Tamas Kemenczy) brauchte für seine Entwicklung gerade einmal 8.500 Dollar. Der erste Akt ist nun schon einige Monate erhältlich – und er ist atmosphärisch so dicht, dass er im Mund den Nachgeschmack einer persönlichen und einer großen, amerikanischen Depression hinterlässt.

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NothingElse

Das Ende ist die Krönung einer Geschichte. Stimmt mit dem Ende etwas nicht, negiert das die eventuell vorhandene Brillanz der ganzen Erzählung. In einem Buch ist das Ende nicht veränderlich – literarisches Schicksal. Von einem Buch handelt auch NothingElse, ein Spiel des Indie-Entwicklers Ivan Zanotti.

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Transport Tycoon: DOS revisited

Meine Spielgewohnheiten haben sich in den vergangenen Jahren geändert. Komischerweise bin ich im Laufe des Alterungsprozesses ungeduldiger geworden, ich stelle inzwischen Ansprüche an Story, Immersion und Atmosphäre. In den 90er Jahren war das noch anders. Da konnte ich Tage damit verbringen, ein Logistikunternehmen aufzubauen – in Transport Tycoon.

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… :D

Bring den weißen Pixel zum gelben Pixel! In … :D gibt es im Wesentlichen keine andere Aufgabe. Trotzdem bemüht sich das Spiel mit dem gewöhnungsbedürftigen Namen redlich, die Herausforderung nach und nach schwerer werden zu lassen. Wer die 24 Levels im normalen Modus bewältigt hat, darf sich zudem an einem härteren Schwierigkeitsgrad versuchen.

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Spielerisch hassen

Liebe, Freundschaft, Fürsorge, Vergebung, Rache, Hass – klassische Motive, die sich nicht nur in Literatur und Film wiederfinden, sondern selbstredend auch in Videospielen. Während jedoch über Liebe und Freundschaft in Spielen gern und viel geschrieben wird, kommen negative Gefühle oft zu kurz. In Spielen wird zwar generell viel geschossen – meist jedoch ohne emotionalen Hintergrund.

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