Breakfast on a wagon with your partner

Die Zeit nach dem Untergang der Zivilisation ist inzwischen nahezu ein Standardmotiv von Videospielen. The Last of us, Fallout, sogar Call of Duty – Blockbuster-Spiele thematisieren die Postapokalypse beinahe schon so gern wie Tolkien’sche Fantasy-Welten. Die erzählerische Substanz geht dabei oft verloren. Bei Breakfasst on a wagon with your partner ist das anders.

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Review: WWE 2K14 (Xbox 360, Playstation 3)

(Screenshots: 2K Games)

Für die einen ist es lediglich eine bunte Zirkusshow mit muskelbepackten und eingeölten Gladiatoren in hautengen Latex-Kostümen. Für die anderen ist es das unterhaltsamste Business der Welt: Wrestling. In den USA erfreut sich die Symbiose aus Sport und Entertainment ungebrochen großer Popularität, in Deutschland scheint der Boom dagegen etwas abgeflaut zu sein. Nichtsdestotrotz erwarteten Fans die erste Veröffentlichung aus der WWE-Spielereihe, die von 2K Games veröffentlicht wurde, mit Spannung. Ist das Endprodukt eines World Heavyweight Titles würdig? Oder macht die Reihe höchstens Karriere als Jobber?

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Review: Lilly Looking Through (PC, Mac)

Eines habe ich über die letzten Jahren gelernt: Adventures brauchen kein Gelaber. Gerade erst bewies Brothers – A Tale of Two Sons, dass das Erzählen von Geschichten selbst dann funktionieren kann, wenn die Protagonisten nur Kauderwelsch von sich geben. Andere hervorragende Genrevertreter wie Machinarium oder Botanicula kommen gar völlig ohne Sprache aus. Auch das Indie-Adventure Lilly Looking Through, das via Kickstarter finanziert wurde, verzichtet auf Dialoge und Begleittexte und überzeugt dafür mit wunderschöner Grafik und einem besonders aufregenden Spielmechanik-Feature. Schon wieder beweist damit ein Indie-Spiel, dass die Geschichte des Adventures noch lange nicht zu Ende erzählt ist.

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Review: The Last Door, Chapter 3 (Browser)

Pixelgrafik ist in der Lage, Spielern das Fürchten zu lehren. Das beweisen inzwischen viele Indie-Spiele, kaum eines jedoch so eindrucksvoll und verstörend wie The Last Door. Im dritten Teil des episodisch erscheinenden Browser-Adventures verschlägt es Protagonist Jeremiah Devitt nach Old Nichol – ein Viertel Londons, das im viktorianischen Zeitalter zu den Slums der Stadt gehörte.

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Review: The Stanley Parable (PC)

Das hier ist ein Review zu The Stanley Parable, weil es ein Review zu The Stanley Parable werden soll. Die Autorin dieser Zeilen bemüht sich redlich einen gelungenen Einstieg in das Thema zu präsentieren, scheitert aber bereits am ersten Satz. Wie sie die Stirn runzelt, könnte man fast als putzig bezeichnen, wenn nicht so viel Wichtigeres zu besprechen wäre: Eine adäquate und würdigende Form des Spiels, das sicher als eines der Besten in diesem Jahr gelten darf. Nur wie wird sie es schaffen? (Ein Gastbeitrag von Jagoda Froer.)

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