Breakfast on a wagon with your partner

Die Zeit nach dem Untergang der Zivilisation ist inzwischen nahezu ein Standardmotiv von Videospielen. The Last of us, Fallout, sogar Call of Duty – Blockbuster-Spiele thematisieren die Postapokalypse beinahe schon so gern wie Tolkien’sche Fantasy-Welten. Die erzählerische Substanz geht dabei oft verloren. Bei Breakfasst on a wagon with your partner ist das anders.

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Review: Lilly Looking Through (PC, Mac)

Eines habe ich über die letzten Jahren gelernt: Adventures brauchen kein Gelaber. Gerade erst bewies Brothers – A Tale of Two Sons, dass das Erzählen von Geschichten selbst dann funktionieren kann, wenn die Protagonisten nur Kauderwelsch von sich geben. Andere hervorragende Genrevertreter wie Machinarium oder Botanicula kommen gar völlig ohne Sprache aus. Auch das Indie-Adventure Lilly Looking Through, das via Kickstarter finanziert wurde, verzichtet auf Dialoge und Begleittexte und überzeugt dafür mit wunderschöner Grafik und einem besonders aufregenden Spielmechanik-Feature. Schon wieder beweist damit ein Indie-Spiel, dass die Geschichte des Adventures noch lange nicht zu Ende erzählt ist.

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Review: The Last Door, Chapter 3 (Browser)

Pixelgrafik ist in der Lage, Spielern das Fürchten zu lehren. Das beweisen inzwischen viele Indie-Spiele, kaum eines jedoch so eindrucksvoll und verstörend wie The Last Door. Im dritten Teil des episodisch erscheinenden Browser-Adventures verschlägt es Protagonist Jeremiah Devitt nach Old Nichol – ein Viertel Londons, das im viktorianischen Zeitalter zu den Slums der Stadt gehörte.

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jerry clouds

Jerry will zu den Wolken. Dass diesem Wunsch eine gewisse Doppeldeutigkeit innewohnt, ist nur allzu offensichtlich. Dass es aber ein 2D-Spiel, das aussieht, als hätte es jemand mit dem Kugelschreiber gemalt, schafft, seinen Spielern von Anfang an ein mulmiges Gefühl zu machen, ist dann doch außergewöhnlich. Das Spiel heißt jerry clouds.

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Boson X

Wikipedia ist so hilfreich! Gerade hat mir das praktische Internet-Lexikon verraten, dass ein Boson im Standardmodell der Teilchenphysik (und nach dem Spin-Statistik-Theorem) einen ganzzahligen Spin besitzt. Außerdem vermittelt ein Boson die Kräfte zwischen Fermionen. Und: Es gibt eine schwedische Handballspielerin namens Matilda Boson, die inzwischen allerdings ihre Karriere beendet hat. Wahlweise von besagter Sportlerin oder von Teilchenphysik fasziniert waren auch die Indie-Entwickler Mu und Heyo, die dem Boson mit Boson X ein eignetes Spiel widmeten.

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