pixelpunschpodcast #2 (Monkey Island)

Unser neuer Podcast ist da! Diesmal gehts um Ron Gilberts Affeninsel mit dem allseits beliebten Guybrush Threepwood: Monkey Island. Dazu einige Hinweise: Erstens haben wir herausgefunden, dass besagter Herr Gilbert durchaus an den Remakes beteiligt war. Zweitens hört man insbesondere mich Chips essen und Flaschen öffnen. Wir verbuchen das unter “Charme” und bitten um Nachsicht. Wie immer wünschen wir bekömmlichen Hörgenuss.

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Review: Lilly Looking Through (PC, Mac)

Eines habe ich über die letzten Jahren gelernt: Adventures brauchen kein Gelaber. Gerade erst bewies Brothers – A Tale of Two Sons, dass das Erzählen von Geschichten selbst dann funktionieren kann, wenn die Protagonisten nur Kauderwelsch von sich geben. Andere hervorragende Genrevertreter wie Machinarium oder Botanicula kommen gar völlig ohne Sprache aus. Auch das Indie-Adventure Lilly Looking Through, das via Kickstarter finanziert wurde, verzichtet auf Dialoge und Begleittexte und überzeugt dafür mit wunderschöner Grafik und einem besonders aufregenden Spielmechanik-Feature. Schon wieder beweist damit ein Indie-Spiel, dass die Geschichte des Adventures noch lange nicht zu Ende erzählt ist.

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Review: The Last Door, Chapter 3 (Browser)

Pixelgrafik ist in der Lage, Spielern das Fürchten zu lehren. Das beweisen inzwischen viele Indie-Spiele, kaum eines jedoch so eindrucksvoll und verstörend wie The Last Door. Im dritten Teil des episodisch erscheinenden Browser-Adventures verschlägt es Protagonist Jeremiah Devitt nach Old Nichol – ein Viertel Londons, das im viktorianischen Zeitalter zu den Slums der Stadt gehörte.

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Samsara Room

Wie es sich wohl anfühlt, ein Fisch zu sein? Oder eine Eidechse? Neben der Tatsache, dass es interessant sein dürfte, plötzlich in einem ganz anders konstruierten Körper zu existieren, stellt es sich mutmaßlich auch recht reizvoll dar, die Welt mit den Augen eines solchen Tieres wahrzunehmen. In Samsara Room ist es eigentlich Aufgabe des Spielers, aus einer kleinen Wohnung zu entkommen. Die Verwandlung in Fabelwesen geschieht eher nebenbei.

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Zak McKracken and the Alien Mindbenders: 25 Jahre Nasenbrille

Halloween steht vor der Tür. Dieses Jahr bietet es sich an, zur obligatorischen Party in Anzug, Nasenbrille und mit hohem Hut mit Gucklöchern zu erscheinen. Keine Ahnung, wie viele Fragezeichen man in den Gesichtern der übrigen Partygäste zählen würde, aber ich fürchte es wären frustrierend viele. Dabei stammt dieses enigmatische Kostüm, das im doppelten Sinn eine Verkleidung darstellt, aus meinem vielleicht liebsten Adventure überhaupt: Zak McKracken and the Alien Mindbenders feiert 2013 seinen 25. Geburtstag, im selben Jahr, in dem Disney LucasArts sterben lässt. Grund genug für ein paar Gedanken über den Klassiker von 1988. Denn es gibt einiges, was Zak McKracken zu einem ganz besonderen Adventure macht. (Ein Gastbeitrag von Sonja Wild.)

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