Review: Lilly Looking Through (PC, Mac)

Eines habe ich über die letzten Jahren gelernt: Adventures brauchen kein Gelaber. Gerade erst bewies Brothers – A Tale of Two Sons, dass das Erzählen von Geschichten selbst dann funktionieren kann, wenn die Protagonisten nur Kauderwelsch von sich geben. Andere hervorragende Genrevertreter wie Machinarium oder Botanicula kommen gar völlig ohne Sprache aus. Auch das Indie-Adventure Lilly Looking Through, das via Kickstarter finanziert wurde, verzichtet auf Dialoge und Begleittexte und überzeugt dafür mit wunderschöner Grafik und einem besonders aufregenden Spielmechanik-Feature. Schon wieder beweist damit ein Indie-Spiel, dass die Geschichte des Adventures noch lange nicht zu Ende erzählt ist.

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Samsara Room

Wie es sich wohl anfühlt, ein Fisch zu sein? Oder eine Eidechse? Neben der Tatsache, dass es interessant sein dürfte, plötzlich in einem ganz anders konstruierten Körper zu existieren, stellt es sich mutmaßlich auch recht reizvoll dar, die Welt mit den Augen eines solchen Tieres wahrzunehmen. In Samsara Room ist es eigentlich Aufgabe des Spielers, aus einer kleinen Wohnung zu entkommen. Die Verwandlung in Fabelwesen geschieht eher nebenbei.

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Soom

Wenn Menschen über das Wetter reden, geschieht das meist aus schierer Verlegenheit. Das Wetter sei wundervoll, meint auch der Protagonist in Soom, einem Browser-Puzzlespiel von Indie-Entwickler Aimar. Dann stürzt er sich von der Klippe. Den Rest des Spiels ist er damit beschäftigt, in einer Parallelwelt die Scherben seiner Seele aufzusammeln.

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DreamCake Rescue

Puzzlespiele waren nie wirklich tot, erleben durch diverse engagierte Indie-Entwickler seit einigen Jahren aber dennoch eine erstaunliche Renaissance. Vorbei scheinen die Zeiten, in denen das Genre von generischen Tetris-Klonen dominiert wurden. Ein Paradebeispiel für innovative neue Puzzler aus der Indie-Szene ist auch DreamCake Rescue von Daan van Yperen.

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Strip ‘em all

In Puzzlespielen wirken Geschichten häufig aufgesetzt. Sie bilden einen Rahmen, der die Rätsel zusammenhält, stehen jedoch nicht im Zentrum und können oft auch einfach ignoriert werden. Grund genug für die Indie-Entwickler Ola und Anders Hansson Puzzlespiele neu zu interpretieren. Das Ergebnis heißt Strip ‘em all – eine Serie von interaktiven Webcomics mit Rätseln, die auf den psychologischen Charakteristika ihrer Figuren beruhen.

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