Review: WWE 2K14 (Xbox 360, Playstation 3)

(Screenshots: 2K Games)

Für die einen ist es lediglich eine bunte Zirkusshow mit muskelbepackten und eingeölten Gladiatoren in hautengen Latex-Kostümen. Für die anderen ist es das unterhaltsamste Business der Welt: Wrestling. In den USA erfreut sich die Symbiose aus Sport und Entertainment ungebrochen großer Popularität, in Deutschland scheint der Boom dagegen etwas abgeflaut zu sein. Nichtsdestotrotz erwarteten Fans die erste Veröffentlichung aus der WWE-Spielereihe, die von 2K Games veröffentlicht wurde, mit Spannung. Ist das Endprodukt eines World Heavyweight Titles würdig? Oder macht die Reihe höchstens Karriere als Jobber?

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Review: Lilly Looking Through (PC, Mac)

Eines habe ich über die letzten Jahren gelernt: Adventures brauchen kein Gelaber. Gerade erst bewies Brothers – A Tale of Two Sons, dass das Erzählen von Geschichten selbst dann funktionieren kann, wenn die Protagonisten nur Kauderwelsch von sich geben. Andere hervorragende Genrevertreter wie Machinarium oder Botanicula kommen gar völlig ohne Sprache aus. Auch das Indie-Adventure Lilly Looking Through, das via Kickstarter finanziert wurde, verzichtet auf Dialoge und Begleittexte und überzeugt dafür mit wunderschöner Grafik und einem besonders aufregenden Spielmechanik-Feature. Schon wieder beweist damit ein Indie-Spiel, dass die Geschichte des Adventures noch lange nicht zu Ende erzählt ist.

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Review: The Stanley Parable (PC)

Das hier ist ein Review zu The Stanley Parable, weil es ein Review zu The Stanley Parable werden soll. Die Autorin dieser Zeilen bemüht sich redlich einen gelungenen Einstieg in das Thema zu präsentieren, scheitert aber bereits am ersten Satz. Wie sie die Stirn runzelt, könnte man fast als putzig bezeichnen, wenn nicht so viel Wichtigeres zu besprechen wäre: Eine adäquate und würdigende Form des Spiels, das sicher als eines der Besten in diesem Jahr gelten darf. Nur wie wird sie es schaffen? (Ein Gastbeitrag von Jagoda Froer.)

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Review: Papers, Please (PC, Mac)

Es ist schwer, sich in die Lage eines Menschen hineinzuversetzen, der hauptberuflich anderen Menschen Schaden zufügt. Was denkt und fühlt er bei seiner Arbeit und wie kann es sein, dass Pflichterfüllung in seinem Kopf über Moral steht? In Papers, Please steckt Indie-Entwickler Lucas Pope den Spieler in die Haut eines Grenzbeamten im Dienst eines unterdrückerischen Regimes. Und bringt ihn der Antwort auf diese Fragen damit ein kleines Stück näher.

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Review: Shadowrun Returns (PC, Mac)

Als im Jahr 1989 das Pen-&-Paper-Rollenspiel Shadowrun erschien, war das eine kleine Sensation. Es verband typische Cyberpunk-Aspekte wie ein dystopisches Szenario mit allmächtigen Konzernen und kybernetischen Implantaten mit typischen Elementen Tolkien’scher Fantasy, etwa Magie, Elfen und Zwergen. Im Videospielbereich erlangte hierzulande vor allem die SNES-Umsetzung von Beam Software aus dem Jahr 1993 große Berühmtheit. Danach wurde es eher dunkel um das Franchise. Dank Kickstarter kehrt es nun auf den Bildschirm zurück: als Shadowrun Returns.

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